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Montag: Am Montagmorgen stiegen wir an drei verschiedenen Orten in die Cars ein. Die Fahrt dauerte über eine Stunde und während dieser konnten wir Musik hören, Spiele spielen und Filme schauen. Nach der Ankunft im KUSPO mussten wir noch eine Weile sitzen bleiben. Anschliessend nahmen wir die Koffer und gingen zum Haus, in dem wir die nächsten fünf Tage verbringen würden. Um 11:45 Uhr hatten wir Zeit, um das mitgebrachte Picknick zu essen. Danach ging es ab auf die Piste. Die polysportive Gruppe spazierte in ein eine Viertelstunde entferntes Dörfchen. Dort gibt es eine Freiluft-Eisbahn, auf der man auch Curling spielen kann. Das wollten wir machen, doch der Angestellte meinte, dass es zu warm sei, um zu spielen. Eislaufen war der Ersatz. Da wir am Morgen schon früh angekommen waren, durften alle nach dem Ski- und Snowboardfahren ins Dorf gehen. Zum Abendessen gab es Riz Casimir. Für die siebten Klassen war um 22:00 Uhr Nachtruhe. Die achten Klassen hatten um 22:30 Uhr Nachtruhe und die 9. um 23:00 Uhr. Und so ging der erste Tag zu Ende.

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Dienstag: Um 7:30 Uhr wurden wir von den Leitern geweckt. Das Frühstück begann um 8:00 Uhr bzw. um 8:30 Uhr. Die polysportive Gruppe versammelte sich um 9:15 Uhr im Essraum für das Bereitmachen der Picknicks. Dabei sagten die Leiterinnen uns, dass wir heute zwei Stunden wandern sollten. Anschließend spazierten wir bis zum Bahnhof Lenk. Mit dem Zug fuhren wir nach Matten. Von dort aus wanderten wir nach Zweisimmen. Doch wir wanderten nicht zwei, sondern vier Stunden von Matten bis Zweisimmen. Als wir am Bahnhof Zweisimmen ankamen, verteilten uns die Leiterinnen eine Karte und verschiedene Blätter und teilten uns in Dreiergruppen ein. Für den OL hatten wir etwa zwei Stunden Zeit. Danach fuhren wir wieder mit dem Zug an die Lenk.

Nathalie Wyss und Shkurta Anici

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Mittwoch: Am Mittwoch Abend kam es zu einem unvergesslichen Moment, der wieder einmal bewiesen hat, dass auch die ältesten Schüler noch einmal Kind sein müssen. Um ca. 22.30 Uhr, dem Zeitpunkt, an dem die neunten Klassen eigentlich im Bett liegen sollten, sprach sich im Treppenhaus herum, man solle doch die Lehrer um ein bisschen Vaseline bitten, um diese dann grosszügig über den ganzen Mund zu verteilen. Die Reaktion der Lehrer musste natürlich sofort getestet werden und so begaben sich mind. 15 Jungs der 9. Klasse vor das Leiterzimmer. Es sah so lustig aus, wie sie alle mit ausgestrecktem Zeigefinger dort standen, dass wir uns kaum mehr vom Lachen erholen konnten. Herr Chevalier benannte die Truppe als die grössten „Thereslis“ im ganzen Schulhaus und spätestens jetzt kamen alle Lehrer aus dem Zimmer und lachten mit uns. Zwar wurde an diesem Abend die Nachtruhe etwas hinausgezögert, jedoch haben sie alle jetzt etwas, an das sie sich garantiert noch lange erinnern werden.

Anja Schneider

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Wir erzählen euch jetzt die Geschichte von unserem Schneeball:

Es war Donnerstag Nachmittag; es war stürmisches Wetter. Die Lehrer wollten um jeden Preis Ski fahren, doch die Stimmung war am Boden. Vier Mädchen, die zusammen auf dem Milka-Lift sassen, beschlossen, dass es so nicht weitergehen konnte; „Komm, wir machen das Beste daraus, könnte ja noch lustig werden.“ Als sie oben am Lift ankamen, sahen sie aus wie Schneefrauen. Nach einer stürmischen Abfahrt war der Spass schon zu Ende. Die Liftarbeiter wollten uns aus Sicherheitsgründen nicht mehr hochfahren lassen. Man besprach die Sachlage. Einige gingen ins Restaurant, der Rest machte sich auf den Weg Richtung Bergspitze. Nach dieser Wanderung (ca. 100 Meter lang) durch eisige Winde fühlten sich die Abenteurer, als hätten sie den Mount Everest erklommen. Alle ausser Mischi und Lindä begannen, eine Schanze zu bauen. Doch für diese zwei war das zu öde, so dass sie den Entschluss fassten, einen Schneemann zu bauen. Also begannen sie Kugeln Richtung bergauf zu stossen. Eine Kugel wurde immer grösser und schwerer, so dass sie Hilfe anfordern mussten. Es stiessen erst einige Mitschüler dazu, bis die Kugel schliesslich unrollbar wurde. Sie brauchten starke Männer, also setzten sie die Notlösung ein: Sie riefen die Lehrern, Herrn Chevalier und Herrn Greber, das Geburtstagskind. Sie kamen, ohne zu zögern, voller Freude und amüsierten sich mit ihnen. Es stiessen immer mehr dazu, bis schliesslich niemand mehr an der Schanze baute. Die Kugel wurde so schwer, dass sie den Entschluss fassten, die Richtung zu wechseln und die Kugel bergab zu rollen bis zum Restaurant, um einen neuen Weltrekord aufzustellen, nämlich den grössten Schneemann zu bauen, den die Menschheit je gesehen hatte. Die Kugel war schwer, doch noch haltbar. Leider wurde sie zu schwer und nicht mehr stützbar. Sie wollten sie den Hang hinunterrollen lassen, doch plötzlich tauchte ein Problem auf: Ein bärtiger Mann namens Herr Gugger platzte in das Vergnügen hinein mit seinen mathematischen Berechnungen, welche ergaben, dass die Idee nur zu 95% mit Erfolg gekrönt wäre. Es könnte nämlich sein, dass die Kugel nicht genug früh kaputt ginge und voller Wucht in das Restaurant hineinrammte und der Schaden verheerend wäre. Auch könnten Menschen unter dem Gewicht der Kugel leiden. Mit diesem Einwand brachte er auch die zwei anderen Lehrer zum Nachdenken. Seine Worte wurden von den Schülerinnen nicht ernst genommen, bis er die Schaufel holen ging und der Kugel mit der Schaufel den Todesstoss geben wollte. Mischi und Lindä stellten sich aber zornig vor ihr geniales Werk. Trotz ihren Gegenargumenten gelang es dem brutalen Kugelmörder, eine Seite der Kugel abzuhacken. Sie alle aber hielten es nicht mehr länger aus, eilten zur Kugel und stiessen sie mit aller Kraft den Berg hinunter. Für einen kurzen Moment kehrte Ruhe ein. Die Kugel rollte immer schneller, bis sie schliesslich... zerbrach.

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Das Erlebnisbad in der Lenk

 

Es ist Mittwochmorgen. Alle waren friedlich am Schlafen. Doch auf einmal waren alle wach. Was war bloss passiert? Vier Mädchen der 9. Klasse gingen in jedes Zimmer und weckten alle mit einem Megafon. So schnell waren noch nie alle wach. Nach dem Morgenessen machte sich die Polysportgruppe auf den Weg in das Erlebnisbad der Lenk. Nach einem rund dreissigminütigen Marsch waren wir im Bad angekommen. Doch wir mussten leider feststellen, dass wir noch zu früh waren. Also warteten wir eine knappe halbe Stunde, bis wir uns dann umziehen konnten. Alle hatten sich schnell umgezogen und wollten nur noch ins Wasser springen. Man konnte Längen schwimmen, vom Sprungbrett springen oder einfach draussen im Sprudelwasser entspannen. Ein weiteres Highlight war die 80 Meter lange Rutschbahn, die für einen kleinen Temporausch sorgte. Um halb zwölf gingen wir in Richtung Garderobe, um uns umziehen. Zirka um zehn vor zwölf waren dann alle soweit und wir machten uns auf den Weg zurück zum Kuspo. Um etwa zwanzig nach zwölf waren dann auch wir wieder zuhause im Kuspo und konnten gleich das Mittagessen fassen gehen. Das war der tolle Ausflug in das Erlebnisbad der Lenk.

Danke, dass Sie mich gelesen haben 

Sven Zwahlen